3. Verhandlungsrunde TV-L am 7. + 8.12.2023

Liebe Kolleg:innen,

🤩 wir rocken Potsdam zur dritten Verhandlungsrunde in der Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder!

💥💥 Was für ein gigantischer Start in diesen Verhandlungstag: 10.000 Kolleg:innen machen Stimmung, bundesweit waren es in dieser Woche schon 80.000 und damit so viele wie noch nie im Länderbereich! Ihr seid stark und entschlossen, das ist das Signal an die Arbeitgeber der Länder und es ist nicht zu überhören!

Wir fordern 10,5 Prozent mehr, mindestens aber 500 Euro. – Weil Ihr es verdient für Euren Einsatz!

📢 Wir wollen jetzt eine Einigung. Klar ist aber auch: „Es gibt kein Argument dafür, dass die Beschäftigten der Länder schlechter bezahlt werden als die von Bund und Kommunen,“ betont unser Vorsitzender Frank Werneke.

Gleich gehen die Verhandlungen los. – Wir informieren Euch über unsere Social Media Kanäle, zusammengehtmehr.de und unsere Messenger Dienste. Stay tuned.

Gewerkschaftliche Grüße

Einige Eindrücke vom Warnstreik am 5.12. in Düsseldorf:

WDR aktuell

WDR Nachrichten

heute journal ab Minute 11:00

heute journal 5.12.2023, 19:00 Uhr

Lokalzeit Düsseldorf gleich am Anfang

Lokalzeit Düsseldorf 5.12.2023

Ddorf-Aktuell.de

4.Warnstreik am UK Aachen 28.11.2023

Am kommenden Dienstag gibt es Bewegung. Wir fahren um 09:30 Uhr mit dem Bus in die Stadt. Dort Start einer gemeinsamen Demo mit den anderen DGB Gewerkschaften Richtung Hauptgebäude RWTH. Nach einer Kundgebung fahren wir wieder zurück.

Warnstreik 17.11.2023 am UKAachen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder (TVL) hat ein mehr als ernüchterndes Ergebnis gebracht. Die Arbeitgeberseite war erneut nicht dazu bereit, ein konkretes Angebot vorzulegen.

Was sie getan haben, ist deutlich zu machen, dass eure Forderung von 10,5% mehr aber mind. 500€ viel zu hoch sei und verschließen damit die Augen vor den Preissteigerungen, die in den letzten zwei Jahren stattgefunden haben.

Sie verschließen die Augen vor eurer Lebensrealität, vor steigenden Lebensmittelpreisen, Mieten sowie dem steigenden Druck auf der Arbeit, weil immer mehr Kolleginnen und Kollegen vor den Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen fliehen.

Anstatt auf euch zuzukommen, nimmt die Arbeitgeberseite eines lächelnd in Kauf:

  • dass ihr inflationsbedingt deutlich weniger Geld für die gleiche Arbeit erhaltet!
  • dass ihr als Beschäftigte im Gesundheitswesen mit noch mehr Personalflucht zu kämpfen haben werdet!
  • dass ihr gegenüber dem anderen großen Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVöD) weiter benachteiligt werdet!

Eine solche Haltung der Arbeitgeberseite ist indiskutabel und erfordert eine Antwort: Streik!

Nun ist eure Zeit gekommen, der Arbeitgeberseite zu zeigen, dass ihr hinter euren Forderungen steht und euch nicht mit Reallohnverlust, mangelnder Wertschätzung sowie Hinhaltetaktiken zufriedengeben wollt.

Am Freitag, den 17.11.23 wird ab der frühesten Frühschicht bis zum Ende der spätesten Spätschicht gestreikt. Die Streikerfassung beginnt ab 06:00 auf dem Klinikvorplatz.

Der Streikaufruf ist bereits an das UKA weitergeleitet worden und ihr könnt ihn hier herunterladen.

Informiert gerne eure Kolleginnen und Kollegen auf den verschiedenen Stationen/ in den verschiedenen Bereichen.

Es gibt zwischen ver.di und dem UKA eine beidseitig akzeptierte Notdienstvereinbarung, an die wir uns halten werden, um das Wohl der Patientinnen und Patienten nicht zu gefährden. Maßgeblich für die Not-Besetzung ist in der Pflege die Besetzung wie im Nachtdienst. In manchen Bereichen ist die Besetzung wie an Wochenenden vereinbart. Viele Bereiche können ganz geschlossen werden, das gilt z.B. für alle, die nachts oder an Wochenenden geschlossen sind. Definitiv klar ist: An einem Streiktag gibt es kein normales Programm. Es gibt keine Untersuchungen, Behandlungen, Therapien, die nicht lebenswichtig sind.
Bei Fragen, was bei euch gilt: sprecht uns gerne an.

Deshalb ist es wichtig, dass ihr wie gewohnt am Streikposten vor Ort seid, um im Zweifelsfall die Ausübung des Notdienstes garantieren zu können.

Die Notdienstvereinbarung sieht auch die Möglichkeit der Stations- und Bettenschließung bei hoher Streikbeteiligung vor. Deshalb sprecht euch bitte in euren Teams ab, wer alles streikbereit ist,

damit wir am Freitag den Schließungsbedarf feststellen können und so möglichst vielen die Wahrnehmung ihres Rechts garantieren können.

Denn nur mit Vielen wird das Zeichen klar:

Ihr wollt eure Forderung durchsetzen, eure Forderung ist gerechtfertigt und ihr seid bereit dafür zusammenzustehen!