Internationaler Frauentag

Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung.

Die Frühschicht an der Uniklinik Aachen

Aktiv für eine solidarische Gesellschaft und demokratische Arbeitswelt

Wir alle erleben es jeden Tag: Polarisierung, Hass, Rassismus und frauenfeindliche Hetze auf der Straße, am Arbeitsplatz und im Netz. Angriffe auf mühsam erkämpfte Beschäftigtenrechte wie den 8-Stunden-Tag oder Sozialleistungen wie Bürgergeld oder Rente.

Die Arbeitswelt ist durch Transformationsprozesse wie die Digitalisierung im Umbruch und unsere Kolleg*innen in den Betrieben und Verwaltungen stehen unter erheblichem Druck, diese Prozesse im Sinne der Beschäftigten zu gestalten, ganz zu schweigen von den Betrieben, wo es keine Betriebsräte gibt und die nicht unter den Schutz eines Tarifvertrages fallen.

Mühsam erkämpfte Fortschritte in der Gleichstellung der Geschlechter geraten wieder unter Beschuss durch Angriffe auf Arbeitszeitregelungen, auf das Recht auf Teilzeit, auf die Rechte von Gleichstellungsbeauftragten oder auf die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Verpflichtungen.

Besuch in den Außengebäuden KJP und Modulbau

Es ist höchste Zeit, aktiv zu werden für

Geschichte des Frauentags:

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

Aufrufe zum Frauentag:

Frauen in ver.di

DGB-Frauen

Auch die Spätschicht wurde von der ver.di-Betriebsgruppe besucht.

Zu den Nelken gab´s auch etwas zum Lesen und verschiedene Zitate von Frauen, teils prominent, teils unbekannt, aber mit beachtenswerten Aussagen über Frauen und deren Leistungen.
Hier die Zitate zum Nachlesen und Nachdenken:

Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

Astrid Lindgren, schwedische Schriftstellerin

Wie kannst du nur zögern? Riskiere es! Riskiere alles! Kümmere dich nicht mehr um die Meinung der anderen, um diese Stimmen. Mache das Schwierigste auf Erden. Handle für dich selbst. Schau der Wahrheit ins Auge.
Katherine Mansfield, Neuseeländische Schriftstellerin

Beim Feminismus geht es nicht darum, Frauen stark zu machen. Frauen sind bereits stark. Es geht darum, die Art und Weise zu ändern, wie die Welt diese Stärke wahrnimmt.
G.D. Anderson, australische feministische Schriftstellerin, Aktivistin und Gründerin  von The Cova Project

Der beste Schutz, den eine Frau haben kann, ist Mut.
Elizabeth Cady Stanton, 1815-1902, US-Frauenrechtlerin

Ein Feminist ist jeder, der die Gleichheit und volle Menschlichkeit von Frauen und Männern anerkennt.
Gloria Steinem, amerikanische Feministin, Journalistin und Frauenrechtlerin

Mein Trainer sagte, dass ich wie ein Mädchen laufe. Und ich sagte, wenn er ein bisschen schneller laufen würde, könnte er das auch.
Mia Hamm, amerikanische Fussballspielerin

Wir erkennen, wie wichtig unsere Stimme ist, wenn wir zum Schweigen gebracht werden.
Malala Yousafzai, Kinderrechtsaktivistin

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um eine Stimme zu entwickeln, und jetzt, wo ich sie habe, werde ich nicht mehr schweigen.
Madeleine Albright; amerikanische Politikerin (Demokratin),
1997-2001 Außenministerin der USA

Ich bin eine Frau und eine Kämpferin. Wenn du denkst, dass ich nicht beides sein kann, wurdest du belogen.

Jennifer Zeynab Joukhadar, syrische Schriftstellerin

Das Schönste, was eine Frau tragen kann,
ist Selbstvertrauen.
Blake Lively,
amerikanische Schauspielerin und Model

Ich kann dir versprechen, dass Frauen, die zusammenarbeiten – verbunden, informiert und gebildet – diesem verlassenen Planeten Frieden und Wohlstand bringen können.
Isabelle Allende, chilenische Schriftstellerin

Frohes Neues! (2026)

Kino – Stadtführung – Tarifrunde – Weihnachtsmarkt – Vernetzung –Bildungsarbeit- Spaß- Verbesserungen- Grillen – Krankenhausplanung – all das und noch einiges mehr haben wir im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Das setzen wir fort.

2026 kann kommen! Mach mit!

Jeden 3. Montag in der Harscampstrasse 20 um 18.00 Uhr ist unser Treffen der ver.di-Betriebsgruppe.

Meld dich oder komm vorbei.

Zusammen geht mehr 

Alles Beste fürs neue Jahr.

Aktion zur Integration und Vielfalt

Am 6. Mai fragte die ver.di-Betriebsgruppe vor dem Eingang des UKA Kolleginnen und Kollegen, aus welchem Land sie kommen. Einige Länderfähnchen waren bereits vorbereitet. Für exotischere Herkunftsländer wurden die Fahnen kurzerhand hergestellt, damit sie in die Weltkarte gesteckt werden konnten. Am Ende gab es ein beeindruckendes Bild, wie vielfältig das Kollegium in der Uniklinik Aachen ist. Danke an alle, die mitgemacht haben!

Gegenhalten

Der Aufruf des Bündnisses »Gegenhalten« zur Demo am 24.02.2024:

Gegenhalten – Die AfD bekämpfen

Die Nähe der AfD zum Faschismus ist unübersehbar. Sie fabuliert von dem „Ideal einer kulturell homogenen Bevölkerung“, die es gegen „importierte kulturelle Strömungen“ zu verteidigen gelte. Die Correctiv-Recherchen haben erneut ans Licht gebracht: Unter Missachtung aller demokratischen Rechte will sie gewaltsam „nicht assimilierte“ Deutsche ins Ausland deportieren. Ihre Funktionärin Beatrix von Storch forderte einen Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge, auch gegen Frauen mit Kindern. Ein Funktionär sprach implizit von einem Unrechtsstaat und legte politischen Mord, wie er in der Antike Cäsar widerfahren ist, nahe.

Die AfD ist antidemokratisch

In ihren Reihen wird von einem „kriminellen“ System gesprochen, und „Ohne Umsturz und Revolution erreichen wir hier keinen Kurswechsel mehr“. Ihr Funktionär, der Faschist Höcke, strebt im Namen eines nationalvölkischen Kollektivs, wie es die AfD propagiert, die Anwendung massiver Gewalt an.

Die AfD leugnet den Klimawandel

Es sei nicht belegt, dass die „Klimaänderungen“ menschengemacht seien. Der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern müsse beendet werden.

Die AfD will die Geschichte revidieren

Als Höcke ankündigte, „Deutschland Stück für Stück zurückholen“, meinte er eine „erinnerungspolitische Wende“ um 180 Grad. Das ist nicht weniger als eine Entwicklung zurück zum Nationalsozialismus.

Die AfD trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen

Als Alice Weidel in einem Tweet zu Sachsen von Mitteldeutschland redete, richtete sie sich gegen die polnische Westgrenze. Das ist eine offene Kampfansage an die Grenzen in Europa. Die AFD gibt sich mit der Forderung „Diplomatie statt Waffen“ friedliebend. Gleichzeitig hat sie dem Sondervermögen (= Sonderschulden von 100 Mrd. für Aufrüstung) zugestimmt und strebt seit langem eine Belebung militaristischer Traditionen sowie einen Ausbau der Bundeswehr „…und dafür eine Novellierung der grundgesetzlichen Vorgaben an“. „Dass wir im Ukraine-Krieg Diplomatie statt Waffenlieferungen fordern, macht uns nicht zu Verbündeten linker Pazifisten“, stellt sie klar fest.

Die AfD ist eine zutiefst neoliberale Partei

Bei den Themen Rentenpolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Sozial- und Arbeitspolitik lässt die AfD selbst die FDP links hinter sich. Kritik an der Teilprivatisierung der Altersvorsorge sucht man im AfD-Programm ebenso vergebens wie Kritik an anderen Privatisierungen der Daseinsvorsorge. Das ist auch kein Wunder, ihr neoliberale Motto lautet „Weniger Staat, mehr Freiheit und Selbstverantwortung“. Im Übrigen gelten die sozialpolitischen Versprechungen der AfD nur für Menschen, die mindestens in vierter Generation in Deutschland leben.

Die AfD ist in den Umfragewerten auf 20% gestiegen

Das spiegelt nicht nur eine weit verbreitete Verankerung von Teilen faschistischer Ideologie in der Mitte der Gesellschaft wider. Deutsche Normalität ist längst weit nach rechts verschoben worden. In der Migrationsdebatte 2023 etwa, die ein neues, drakonisches Abschieberecht nach sich ziehen dürfte, überboten sich Politiker:innen nahezu aller Parteien darin, die AfD-Hetze gegen Flüchtlinge zu kopieren – bis hin zu den Entgleisungen von CDU-Oppositionsführer Friedrich Merz, dem Flüchtlinge mit gesunden Zähnen unerträglich sind. Das Umfragehoch der AfD ist auch Ergebnis einer Politik, die erhebliche soziale Belastungen für die große Mehrheit der Bevölkerung bedeutet und in vielen Bereichen wie Abschiebung von Geflüchteten oder der Beförderung von Krieg und Militarisierung der AfD weit entgegenkommt.

Die AfD strebt zurück in den Faschismus. Sie ist eine große Gefahr für Frieden und Demokratie. Da wollen wir gegenhalten.