Höchstens vier Wochen-der Film

Am Morgen des vierten Mai traten alle Unikliniken in Nordrhein-Westfalen in den Streik. Es sollte der größte werden, den das Deutsche Gesundheitssystem bisher gesehen hatte. Wie konnte es nur so weit kommen?
Seit den 90ern wurde unser Gesundheitssystem Stück für Stück kommerzialisiert – um Kosten zu sparen. Es wurden immer kränkere Patienten behandelt und immer mehr Aufgaben landeten bei immer weniger Beschäftigten. Und immer mehr verlassen den Beruf. Doch anstatt zu kündigen oder die schlechten Bedingungen weiter hinzunehmen haben sich die Beschäftigten der Unikliniken NRWs dazu entschieden um ihre Berufe zu kämpfen. Und damit um den Erhalt unseres Gesundheitssystems. Ihre Forderung ist simpel; Entlastung. Genug Zeit um ihren Job richtig zu machen. Genug Zeit, um keinen Burnout zu bekommen.
Die Doku begleitet die Beschäftigten der Kliniken, die Krankenschwestern und Pfleger durch die Höhen und Tiefen, die Gerichtsprozesse und Landtagsbeschlüsse und die komplizierten letzten Tage des Streiks für den Tarifvertrag Entlastung.
Aber was denkt ihr, was können wir dem Personalmangel im Gesundheitssystem am besten entgegensetzen? Schreibt eure gedanken gerne in die Kommentare!

Credits: Kamera, Schnitt & Regie: Jonas Alter
Co-Autor: Hubertus Koch
Redaktionelle Unterstützung: René Ewald

Vielen Dank an Lidia Polito und Justus Friedrich für die Unterstützung bei der technischen Umsetzung. Und Danke an Maja Meiners und Ben Bode für das detaillierte Feedback! Anfragen und Ähnliches am besten über Twitter: https://twitter.com/ohTommy6

TV-E Textfassung

Hier stellen wir Euch die Dokumente zum Tarifvertrag Entlastung vor.
Es sind:
1. der Tarifvertragstext
2. Die Anlage 1.1 (Verhältniszahlen/Ratios für die schichtgenaue Besetzung) Die Zahlen für die Psychiatrie folgen noch, da sie bis in den Januar 2023 nachverhandelt wurden. Aber auch in der Psychiatrie wird es Ratios für alle Stationen geben. Zusätzlich wird dazu ein Änderungstarifvertrag zumTV-E abgeschlossen.
3. Die Anlage 1.2 (Bereichsklassifizierung)
4. Die Anlage 2 (Clusterung)
5. Den Anerkennungstarifvertrag

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Zeit für Geschenke?

Uns wurde nichts geschenkt.
Wir haben gestreikt, gekämpft und gewonnen.

TV-Entlastung ab 1.1.2023!

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Garantie statt Versprechen

Werbung in Aachen

Gerne berichten wir über positive Entwicklungen.
Prima, das UKA denkt den TV-E vom Ende her:
festgelegte Personalschlüssel
automatische Entlastung bei Personalausfall mit freien Tagen
ausreichend Profis im Team
und das alles garantiert! Am 1. Januar 2023 geht’s los.

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War’s das?

77 Tage Streik für den TV-E in NRW

Das war’s? Bestimmt nicht.
@krankenhausbewegung_ukgm , die Kolleg*innen der Unikliniken Gießen und Marburg, haben am 14. Dezember 2022 ihr 100 Tage- Ultimatum gestellt. 

Wir haben dieses Jahr viel geleistet, gemeinsam. Wir haben gezeigt, dass wir unsere Geschichte selbst in die Hand nehmen müssen.
Es gäbe viel zu berichten, viel zu erzählen, was den Beitrag eines Internetposts sprengt.
Man muss halt dabei gewesen sein – oder man fragt bei uns nach 😜.
Und erst einmal schauen wir ein Video über unsere 12-wöchige Streikzeit für den TV-E.

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Lohnerhöhung zum 1.12.2022

Das ist ein Ergebnis der letzten Tarifrunde zum TV-L. Zunächst hatte es eine »Nullrunde« ab 1.10.2022 gegeben, aber es wurde eine Einmalzahlung von 1300 Euro gezahlt. Am 1. Dezember steigt unser Gehalt um 2,8%.

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